Abschied nehmen

Ein geliebter Mensch ist krank, liegt im Sterben oder ist verstorben. Oft fühlen wir uns in solchen Situationen hilflos und wissen nicht genau, was wir tun sollen. Wir wollen Sie in diesen Zeiten nicht alleine lassen. Grundsätzlich bitten wir Sie, bei allen Fragen anzurufen. Gerne treffen wir uns mit Ihnen, um alles ausführlich besprechen zu können.


Unsere Pfarrerin Ann-Kathrin Peters besucht Sie oder Ihre Angehörigen, wenn sie krank sind oder im Sterben liegen - sei es zu Hause oder im Krankenhaus. Wenn es gewünscht wird, kann auch gerne mit Kranken (und deren Familie) Zuhause oder am Krankenbett das Abendmahl gefeiert werden. Im Todesfall besteht die Möglichkeit, in einer kurzen Aussegnungsandacht am Sterbebett Abschied zu nehmen. Bitte nutzen Sie auch in schwierigen Fällen unseren Anrufbeantworter. Er wird nur von unseren Mitarbeitenden im Pfarrbüro (Volker Deck und Pfarrerin Ann-Kathrin Peters) abgehört. Nur so ist gewährleistet, dass wir uns schnellstmöglich bei Ihnen zurückmelden können.


Hinweis während der Coronapandemie:

Die Verordnungen ändern sich immer wieder. Bitte sprechen Sie uns einfach an. Wir versuchen mit höchster Flexiblität auf die Situation zu reagieren.


Download: Schwerpunkt "Abschied nehmen" aus unserem Gemeindebrief


www.nichtsvergessen.de


Häufig gestellte Fragen

Mit der Kirche gibt es dabei keine Probleme. Es liegt eher an den Ordnungen der örtlichen Friedhofsverwaltungen, ob sie eine Bestattung Auswärtiger zulässt.

In jedem Fall ist der Wille des Verstorbenen zu achten und zu respektieren. In der Regel möchte derjenige, der aus der Kirche ausgetreten ist, auch nicht kirchlich bestattet werden. Ausnahmen sind daher nur in seelsorgerlich begründeten Fällen möglich. Bitte sprechen Sie unsere Pfarrerin darauf an.

Nach der alten Tradition wurde von dem Verstorbenen im Haus Abschied genommen. In vielen Familien gibt es diese Tradition der Aussegnung des Verstorbenen im Wohnhaus noch immer. Wenn Sie das möchten kommt Pfarrerin Peters gerne so schnell wie möglich zu Ihnen, um in einer kurzen Aussegnungsandacht am Sterbebett Abschied zu nehmen. Das ist natürlich auch im Krankenhaus möglich.

Eine Familienbibel oder ein Gesangbuch des / der Verstorbenen enthält oft persönliche Glaubenszeugnisse (z.B. Taufspruch) und ist für die Trauerfeier eine Hilfe. Sollten andere persönliche Dinge im Glaubensleben des / der Verstorbenen wichtig gewesen sein, so sollten sie nicht fehlen. Alle weiteren Unterlagen werden uns in der Regel direkt vom Bestattungsinstitut zur Verfügung gestellt.

Als Angehörige wissen Sie am besten, was zum Verstorbenen und Ihrer Trauergemeinde passt. Lieder können sowohl gemeinsam gesungen als auch von CD abgespielt werden. Wenn sich Musiker dafür finden, können diese auch ein oder zwei Stücke vortragen. Als Kirche möchten wir Sie ermutigen auch ein Lied zu singen. Gesang kann hilfreich sein und Ihnen in Ihrem Schmerz Trost spenden. Auch wenn Sie selbst nicht singen wollen oder können, gibt es meist Menschen im Trauergottesdienst, die mitsingen.

Das ist möglich. Bitte sprechen Sie diesen Wunsch beim Trauergespräch mit der Pfarrerin ab.